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Beitragsservice informiert in sechs Weltsprachen zum Rundfunkbeitrag

Pressemitteilung   •   Okt 16, 2020 10:00 CEST

  • Der Beitrags­service richtet sein fremd­sprachiges Ange­bot neu aus und bietet ab sofort grund­legende Infor­ma­tionen zum Rund­funk­beitrag auf Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch und Arabisch an.
  • Weiter­gehende Infor­ma­tionen zum Rund­funk­beitrag stellt der Beitrags­service für aus­ländische Studierende, Unter­nehmen, Insti­tutionen und Einrich­tungen des Gemein­wohls sowie Asyl­suchende auf Englisch bereit.

Köln, 16.10.2020 – Der Beitrags­service richtet sein fremd­sprachiges Ange­bot noch stärker an den Bedürf­nissen der aus­ländischen Beitrags­zahlenden aus. Die Gemein­schaft­seinrich­tung von ARD, ZDF und Deutsch­land­radio reagiert damit auf einen ge­änderten Informations­bedarf zum Rund­funk­beitrag von Beitrags­pflichtigen, die Deutsch nicht oder nur un­zu­reichend be­herrschen. Ab sofort sind die wesent­lichen Informa­tionen zum Rund­funk­beitrag in den sechs welt­weit be­deutendsten Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Chinesisch und Arabisch unter www.rundfunkbeitrag.de/welcome verfügbar.

Der neue sechs­sprachige Auf­tritt ist speziell für Personen konzipiert, die sich grund­legend mit dem Thema Rund­funk­beitrag ver­traut machen möchten. Darüber hinaus konnten be­stimmte Ziel­gruppen identi­fiziert werden, bei denen ein ver­tiefter Informations­bedarf besteht. Für diese Gruppen stellt der Beitrags­service aus­führ­liche Informa­tionen in englischer Sprache zur Ver­fügung.

Studierende und Aus­zu­bildende

Der neue englisch­sprachige Bereich für Studierende und Aus­zu­bildende informiert um­fassend über Befreiungs­möglich­keiten (z. B. bei Bezug von BAföG) und erklärt die Rege­lungen für ver­schiedene Wohn­situa­tionen (z. B. WG, Wohn­heim, eigene Wohnung). Erläutert werden außer­dem Reglungen für Erasmus­studierende und Absolventen/-innen eines frei­willigen sozialen Jahres.

Unter­nehmen, Institu­tionen und Ein­rich­tungen des Gemein­wohls

Für Unter­nehmen, Institu­tionen und Ein­rich­tungen des Gemein­wohls gelten hin­sicht­lich ihrer Beitrags­pflicht teils spezielle Rege­lungen; sie werden in englischer Sprache er­klärt. Einen Schwer­punkt bilden Hotels und Saison­betriebe. Auch die Beitrags­staffel, aus der sich die Höhe des für die je­weilige Betriebs­stätte geltenden Rund­funk­beitrags ab­leiten lässt, sowie der Beitrags­rechner werden aus­führ­lich be­schrieben.

Asyl­suchende und -berechtigte

Die Ziel­gruppe der Asyl­suchenden und -berechtigten bildet einen weiteren Schwer­punkt des neuen Angebots auf Englisch. Erklärt werden Regelungen für verschiedene Wohn­situationen sowie Befreiungs­möglich­keiten, etwa bei Bezug von Asyl­be­werber­leistungen.

Das neue Online-Angebot löst ver­schiedene Flyer bzw. Broschüren ab. Die Sprachen Griechisch, Türkisch, Tigrinja und Somali ent­fallen, da sie kaum mehr nach­ge­fragt werden.

Ver­ein­fachte Seite­nnavigation

Besucher/-innen der Web­site navigieren über die jeweilige Flagge zur Sprache ihrer Wahl. So gelangt man schnell und jeder­zeit zu den be­nötigten Informa­tionen. Die fremd­sprachigen Seiten sind wie der gesamte Internet­auf­tritt des Beitrags­service für den Zugriff durch ein Mobil­gerät ge­eignet. Auch eine druck­optimierte Seiten­ansicht ist mög­lich.

„Von dem über­arbeiteten fremd­sprachigen Angebot profitieren auch Multi­pli­katoren vor Ort. Dazu zählen ins­be­sondere Aus­länder­behörden und Studierenden­werke. Der Beitrags­service liefert ihnen ver­läss­liche Informa­tionen für jene Beitrags­zahler/-innen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind“, so Goran Goić, Leiter der Unter­nehmens­kommuni­ka­tion des Beitrags­service.

Der neue Informa­tions­bereich ist nur ein erster Schritt. Ein weiterer Aus­bau des fremd­sprachigen Ange­bots im Service­bereich ist bereits ge­plant: Nicht­mutter­sprachler/-innen sollen künftig etwa mit Aus­füll­hilfen auf Englisch bei der Nutzung der Online-Formulare unter­stützt werden.

Der Beitragsservice mit Sitz in Köln ist eine nicht rechtsfähige Verwaltungsgemeinschaft von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Er ging 2013 aus der Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) hervor, die 1973 gegründet wurde und bis Ende 2012 für den Einzug der Rundfunkgebühr zuständig war. Die Hauptaufgaben des Beitragsservice sind der Einzug des Rundfunkbeitrags und die Verwaltung der rund 46 Mio. privaten und nicht privaten Beitragskonten. Mehr Informationen unter rundfunkbeitrag.de.